Schönste Biergärten in München

Schönste Biergärten in München

Die schönsten Biergärten in München bieten den perfekten Raum, um den Feierabend schön ausklingen lassen oder einen warmen Sommertag mit einem kühlen Bier zu genießen. Das sind die Dinge, die sowohl die Münchner selbst als auch die Besucher der Stadt an München so lieben und diese Stadt so lebenswert und beliebt machen . Hier sind die Top 10 der schönsten Biergärten in München. Weiterlesen

Bier-Spezialitäten aus Bayern

Bier-Spezialitäten aus Bayern

Bier spielte schon immer eine besondere Rolle in der Geschichte Bayerns und so konnten sich in den einzelnen Regionen des Freistaats Bayern eigenständige und besondere Bier-Spezialitäten entwickeln, von denen einige sogar das Label “geschützte geographische Angabe” (g.g.A.) führen dürfen. Weiterlesen

Volksfeste in Bayern

Volksfeste in Bayern

Bayern ist nicht nur bekannt für seine Mannschaft Bayern München und die guten Fußballspiele, sondern Bayern ist auch das Land der Bier- und Volksfeste mit großen Festzelten und besonderen bayerischen Festbieren, die von regionalen Brauereien aus dem Umland extra hierfür gebraut werden. Weiterlesen

Bayrische Brotzeit

Bayrische Brotzeit

Die bayrische Brotzeit genießt man am besten in einem der schönen Biergärten Bayerns, auf dem Gipfel nach einer anstrengenden Bergtour, an einem der Badeseen in der Sonne, nach getaner Arbeit oder am Abend gemeinsam mit der Familie oder mit Freunden. Weiterlesen

Bayerische Wurst

Bayerische Wurst

Die bayerische Küche ist in erster Linie von ihren bäuerlichen Ursprüngen und der Wildjagd geprägt. Daher dominieren Fleisch- und Wurstgerichte die Speisenkarten bayerischer Wirtshäuser und bürgerlicher Restaurants in den Städten und auf dem Land. Charakteristisch für die bayerische Küche sind vor allem Fleisch-, Braten- und Wildgerichte, daneben aber auch die typisch bayerischen Kartoffel- und Knödelgerichte und Mehlspeisen. Während die bayerischen Wurstarten meist Bestandteil einer deftigen Brotzeit sind, fallen die Fleisch- und Wildgerichte deutlich üppiger aus.

Wurst beim bayerischen Metzger

Wurst beim bayerischen Metzger

Der Berufs des Fleischers bzw. Metzgers ist einer der ältesten und damit typisch bayerischen Handwerksberufe in Bayern und genießt trotz aller Lebensmittel-Skandale nach wie vor großes Vertrauen. Der Metzger ist für den Verbraucher heutzutage das letzte Glied einer Kette von der Schlachtung bis zum Verkauf und daher in den Augen der Käufer verantwortlich für die Qualität von Fleisch und Wurst. Den traditionellen Metzger mit eigener Schlachtung unter Verwendung ausgesuchter Tiere vom persönlich bekannten Bauern aus der Umgebung gibt es heute kaum noch. An den typisch bayerischen Gerichten aus Fleisch und Wurst hat sich jedoch nicht viel geändert. Viele sind einige Jahrhunderte alt und von Generation zu Generation überliefert, beispielsweise die Regensburger Bratwürste in der ältesten Wurstbraterei der Welt in Regensburg.

Wurstkuchl in Regensburg - älteste Wurstbraterei der Welt

Wurstkuchl in Regensburg – älteste Wurstbraterei der Welt

Die bekanntesten Gerichte mit Wurst haben wir hier einmal zusammengestellt:

Bayerischer Wurstsalat | Coburger Bratwurst | Fränkische Bratwurst | Hofer Rindfleischwurst | Mainfränkische Meterbratwurst | Nürnberger Rostbratwürste | Regensburger | Wollwurst


Der Bayerische Wurstsalat – in der Regel bestehend aus Regensburger Wurst in dünnen Scheiben mit Zwiebelringen, Öl und Essig schmeckt am besten mit frischen Brezn. Zunächst werden die Regensburger in dünne Scheiben geschnitten, anschließend nochmals in feine Streifen und dann mit den Zwiebelringen vermischt. Anschließend kommt eine Marinade aus Öl, Essig, Pfeffer, Salz und Zucker hinzu. Damit sich alle Aromen schön entfalten können, stellt man den Wurstsalat für etwa eine halbe Stunde abgedeckt in den Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren wird der Bayerische Wurstsalat noch mit feinem Schnittlauch garniert.

Die Coburger Bratwurst, bestehend aus fettreichem Schweinefleisch und mindestens 15% Rindfleisch, hat eine grobe Körnung und eine Länge von rund 25 cm. Das Eigentümliche an der Coburger Bratwurst ist der Darm, der so genannte „Schleiß” oder „Bändel”, der die Bratwurst über dem offenen Feuer vor dem Austrocknen schützt.
Traditionell werden die Coburger Bratwürste über offenem Feuer gebraten und anschließend mit Sauerkraut, deftigem Bauernbrot und mit einem Hellen oder würzigen Märzen verspeist.

Die Fränkische Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelsalat ist eine berühmte Spezialität aus Franken, entweder aus der Pfanne, als Blaue Zipfel oder geräuchert. In Franken, dort wo die Frankische Bratwurst ihren Ursprung hat, isst man sie meist im Weck oder Weggla mit einem Paar Fränkischen. Weitere Varianten der Fränkischen Bratwurst sind “Blaue Zipfel” oder “Saure Zipfel”, die im Zweibelsud gekocht wurden.

Die Hofer Rindfleischwurst besteht aus Rindfleisch mit leichtem Räucheraroma und ist wie die anderen Bratwürste in Bayern meistens Teil einer Brotzeit. Die Hofer Rindfleischwurst hat einen leicht würzigen Geschmack und ein mildes Buchenholzaroma vom Räuchern. Da die Hofer Rindfleischwurst aus frischem Rindfleisch hergestellt wird, schmeckt sie am besten frisch mit deftigem Holzofenbrot. Für eine lange Lagerung ist sie nicht geeignet. Da die Hofer Rindfleischwurst auf Antrag der Fleischerinnung Hof-Wunsiedel inzwischen in die Liste der geschützten geographischen Angaben aufgenommen wurde, darf sie unter diesem Namen nur im Stadtgebiet von Hof und im Landkreis Hof hergestellt und vertrieben werden.

Die Mainfränkische Meterbratwurst ist eine besondere Spezialität in der Region von Mainfranken und wird aus magerem Schweinefleisch hergestellt und – wie der Name schon sagt – der Länge nach abgemessen. Sie ist aber mit 10 bis 15 mm nicht sehr dick. Zur Auswahl steht ein halber Meter oder ein Meter Mainfränkische, die meist mit Sauerkraut, Brot und Sulzfelder Wein gegessen wird. Sie ist nicht so kräftig gewürzt wie die anderen Bratwürste.

Die Nürnberger Rostbratwürste sind neben den Nürnberger Lebkuchen die bekanntesten Nürnberger Spezialitäten, die schon 1313 erstmals urkundlich erwähnt wurden und meist frisch vom Holzkohlengrill mit Kraut und deftigem Bauernbrot gegessen werden. Auch die Nürnberger Rostbratwürste genießen den Status der geschützten geographischen Angabe (ggA) und dürfen daher nur im Stadtgebiet Nürnberg nach festgeschriebener Rezeptur hergestellt werden.

Die Regensburger – in Regensburg auch gerne Knacker oder Knackwurst genannt – sind Brühwürste aus Fleischbrät mit einer Einlage Schweinefleisch und dienen in der Regel als Basis für den typischen Bayerischen Wurstsalat. Vor allem im Raum Regensburg ist auch die Regensburger-Semmel (Knacker-Semmel) sehr bekannt und beliebt, wo eine halbierte Wurst mit süßem Senf, Meerrettich und einigen Scheiben Gewürzgurke in einer Semmel als Brotzeit gegessen werden.

Wollwürste – weiße und hautlose Würste aus Kalbs- oder Rindfleisch – gehören ebenfalls zu den bayerischen Spezialitäten und sind auch unter vielen anderen Pseudonymen bekannt wie Nackerte, Geschwollene oder Geschlagene. Die Wollwürste sind der Münchner Weißwurst sehr ähnlich, aber etwas länger und ohne Petersilie. Die Wurstmasse wird jedoch nicht in Därme gefüllt, sondern mit einer Tülle umhüllt  kurz in kochendem Wasser erhitzt und anschließend ca. 10 Minuten gegart. Üblicherweise werden sie vor dem Verzehr noch kurz in Milch getaucht und leicht angebraten. Als Beilage zu Wollwürsten wird in der Regel Kartoffelsalat serviert.

Bayerischer Käse

Bayerischer Käse

In Bayern werden rund 400 verschiedene Käsesorten hergestellt. Bayerischer Käse deckt etwa 40% des Gesamtbedarfs der Deutschen an Käse. Um den vollen Geschmack von Käse zu kosten, sollte man beim Kauf, bei der Lagerung und beim Servieren einige Regeln beachten.

 

Tipps zur Lagerung und zum Verzehr

Käse kauft man am besten immer am Stück, damit er sein Aroma so lange wie möglich behält. Der ideale Lagerort für Käse ist im Kühlschrank ganz unten oder ganz oben, am besten eingewickelt in Käsepapier. Für Hartkäse und Frischkäse ist auch eine Frischhaltefolie ausreichend. Den eingewickelten Käse legt man dann in einen Kunststoffbehälter, damit er seine Feuchtigkeit bewahrt. Schimmelkäse und andere Käsesorten sollten immer getrennt gelagert werden, damit der Schimmel nicht übergeht. Ist dies trotzdem einmal geschehen, kann dieser mit Salzwasser abgewaschen oder abgeschnitten werden.

Für die volle Geschmacksentfaltung ist beim Käse auf

  • den richtigen Reifegrad,
  • die richtige Temperatur und
  • die richtige Reihenfolge beim Essen

zu achten. Das beste Aroma kann der bayerische Käse bei 16 bis 18 Grad entfalten. Daher sollte der Käse je nach Außentemperatur etwa 30 bis 45 Minuten vor dem Verzehr den Kühlschrank verlassen. Die ideale Käseplatte enthält verschiedene Geschmacksvariationen und Konsistenzen und aus jeder Käsefamilie ein bis zwei Sorten, wobei man die Käsesorten im Uhrzeigersinn anordnet, beginnend mit Frischkäse und am Hartkäse. Zur Dekoration eignen sich am besten Weintrauben, Äpfel oder Nüsse.

Typisch bayerische Käsesorten

Beim bayerischen Käse gibt es viele unterschiedliche Käsesorten. Bayerischer Frischkäse hat meist einen feinsäuerlichen Geschmack und muss nicht mehr reifen. Zu unterscheiden sind die einzelnen Fettstufen des Frischläse – beginnend mit der Magerstufe unter 10% bis hin zur Doppelrahmstufe mit 87 % Fett i.Tr. Bayerischer Frischkäse lässt sich pur genießen oder mit einem erfrischendem Radler. Natürlich kann man Frischkäse auch aufs Brot streichen oder in Soßen und Nachspeisen verwenden. Butterkäse erreicht seinen typischen Geschmack dagegen erst nach 4 bis 5 Wochen Reifedauer.

Allgäuer Emmentaler

Der Allgäuer Emmentaler kommt ursprünglich zwar aus der Schweiz, reift aber mit seinen 3 bis 6 Monaten im Vergleich zu seinem Schweizer Pendant etwas schneller und schmeckt milder und nussiger. Er wird aus Rohmilch in runden Laiben von 40 bis 130 Kilo hergestellt. Der Allgäuer Emmentaler gehört zu den beliebtesten Käsesorten in Deutschland und darf nur im Allgäu produziert werden. Der Allgäuer Emmentaler schmeckt z.B. hervorragend zu einer bayerischen Brezn (= Brezel).

Allgäuer Bergkäse

Der Allgäuer Bergkäse wird wie der Allgäuer Emmentaler aus Rohmilch hergestellt, vorzugsweise jedoch auf den Sennalpen im Allgäu. Die Reifedauer ist mit 3 bis 12 Monaten etwas länger und variiert von Alp zu Alp. Je älter der Bergkäse, deso pikaner ist sein Geschmack. Der Allgäuer ist eine regionale Spezialität des Allgäu und die Herstellung ist auf 3 Landkreise im Allgäu begrenzt. Eine bayerische Brotzeit mit einem Stück Allgäuer Bergkäse ist etwas Köstliches, insbesondere während einer Wanderung in den Allgäuer Alpen.

Bavaria Blu

Der Bavaria Blu ist eine besondere Art des Blauschimmelkäse und wurde in den 1970erJahren von der Bergader Privatkäserei entwickelt, für den sie 1979 als erste Käserei Deutschlands den Goldenen Zuckerhut erhielt. Der Bavaria Blu vereint die Vorzüge von fein-würzigem Blauschimmel und mild-cremigem Weichkäse. Durch die Kombination der von Blauschimmel und Weißschimmel reift der Käseteig zu einem einzigartigen Käse, der aus frischer Alpenmilch aus dem Chiemgau und dem Berchtesgadener Land hergestellt wird. Der Bavaria Blu ist beispielsweise ein vortrefflicher Käse zum Wein.

Weißlacker

Der berühmteste Vertreter des bayerischen Bierkäse ist der Weißlacker, ein aus Kuhmilch hergestellter halbfester Schnittkäse aus dem Oberallgäu.

König Ludwig Bierkäse

König Ludwig Bierkäse

Der Weißlacker wurde 1874 von Josef und Anton Kramer in Wertach erfunden und war der erste patentierte Käse der Welt. Heute wird der Weißlacker nur noch von den Allgäulandkäsereien im Allgäuer Sonthofen hergestellt, aus pasteurisierter Kuhmilch und mit einem Zusatz von 25 Prozent Rohmilch. Nach 2 Tagen Baden in einer Salzlake reift der würfelförmige Käse 3 Monate im gekühlten Reifungsraum, wo er regelmäßig mit Salz bestreut und geschmiert wird. Danach reift er nochmals 3 bis 9 Monate im Kühllager nach. Aufgrund seines stark pikanten, scharfen und salzigen Geschmacks wird er in Bayern am liebsten zusammen mit einem (oder mehreren) Bier und einer Brezel gegessen. Er schmeckt aber auch in einer Vinaigrette aus Essig, Öl und viel Zwiebeln.