Wörthsee, Pilsensee und Weßlinger See

Wörthsee, Pilsensee und Weßlinger See sind neben dem Starnberger See und dem Ammersee die kleineren Vertreter des Fünfseenlands. Oft sind es jedoch die kleinen Dinge, die mehr beeindrucken als die Großen.

Wörthsee | Pilsensee | Weßlinger See

Weßlinger See im Fünfseenland

Weßlinger See im Fünfseenland

Wörthsee

Der Wörthsee verdankt seinen Namen der 12 ha großen Insel Wörth (auch Mausinsel genannt) und lädt nicht nur zum Baden im Sommer ein, sondern auch auf eine herrliche Wanderung in ursprünglicher Landschaft rund um den See. Der Wörthsee gilt als einer der schönsten und saubersten bayerischen Badeseen, obwohl er nur eine geringe Tiefe hat und sich deshalb im Sommer schneller als die anderen großen Badeseen in Bayern erwärmt. Auch im Winter hat das seine Vorteile, weil der See schnell zufriert und so gute Flächen zum Eisstockschießen, Schlittschuhlaufen oder Eissegeln bietet. Da der größte Teil des Seeufers Privateigentum und daher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, lässt sich der Wörthsee am besten mit einem eigenen oder mit einem geliehenen Ruder- oder Elektroboot erkunden. Ansonsten gibt es rund um den See fünf größere Badestellen, wobei sich das meiste Leben in Steinebach abspielt, wo Strandbäder und die Uferpromenade entsprechende Möglichkeiten zum Baden bieten.

Pilsensee

Schloß Seefeld am PilsenseeDem Pilsensee nähert man sich am besten von Weßling aus über die Hauptstrasse St 2068, wo man durch ein Naturdenkmal aus zahlreichen mehr als 200 Jahre alten Eichen bis zum Schloß Seefeld gelangt, das an der Spitze des Pilsensees liegt. Der Pilsensee liegt in einer Bilderbuchlandschaft aus Wäldern, kleinen Ortschaften und Bauernhöfen und wird heute noch vorwiegend zum Fischen genutzt. Eine besondere Attraktion am Pilsensee ist das Schloß Seefeld, das zu den größten Schlössern im Fünfseenland zählt und dem Grafen zu Toerring-Jettenbach gehört. Der Besucher findet hier neben dem Bräustüberl mit Biergarten einige Künstler mit ihren Ateliers, vor allem mit Schmuck und Goldschmiedekunst.

Weßlinger See

Der Weßlinger See ist der kleinste See im Fünfseenland und in einer guten halben Stunden zu umrunden. Währenddessen passiert man Etappen unberührter Natur mit Schilfufer, schöne Villen entlang des Uferweges und auch die Christkönigkirche mit dem individuellen Zwiebelturm ist schon von weitem zu erkennen. Auch der berühmte Maler Pierre-Auguste Renoir besuchte den Weßlinger See wegen seiner besonderen Erscheinung und den Aussichten über den kleinen See, wo man stets verlockt ist, auf die jeweils andere Seite zu schauen. Am Weßlinger See ist man gut aufgehoben, wenn man eher die Ruhe und Entspannung sucht und dem Auge etwas Schönes anbieten will.

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