Sehenswürdigkeiten in München

Die Sehenswürdigkeiten in München scheinen unendlich. Für einen Kurzurlaub in München sind hier die 10 schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten in München.

Ein Wochenende in München

Wer nur einen Kurztrip oder eine Städtereise übers Wochenende in München verbringen will, muss darauf achten, dass die Fahrtzeiten zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten möglichst gering bleiben. Diese schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten in München zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich möglichst nahe im Stadtzentrum von München befinden, zu Fuss oder sehr einfach und sehr schnell mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. München hat zwar auch jede Menge sehr interessanter Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt, aber meist benötigt man hierfür einen halben oder ganzen Tag. Die nachfolgende Liste der Top 10 Sehenswürdigkeiten in München beschränkt sich daher auf die schönsten und interessantesten Orte innerhalb des Mittleren Rings. Die beste Zeit verbringt man in München von Mai bis November, wenn die Biergärten und Straßencafés schon oder noch geöffnet haben. Wir beginnen unseren Stadtbummel durch München zu den schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten am wohl schönsten Platz der Welt vor dem Münchner Rathaus.

Rund um den Marienplatz

gibt es eine Menge an Sehenswürdigkeiten zu sehen. Der Marienplatz mit der Mariensäule in der Mitte wird beherrscht vom neugotischen Neuen Rathaus, das zwischen 1867 und 1908 erbaut wurde. Weltberühmt ist das Glockenspiel, das täglich um 11.00 Uhr und 12.00 Uhr sowie von März bis Oktober auch um 17.00 Uhr stattfindet. Oben auf der Spitze des Turms befindet sich das Münchner Kindl, Wahrzeichen der Stadt München. Sehenswert ist auch der Prunkhof des Neuen Rathaus, den man durch das Tor mit dem schwarz-gelben Münchner Stadtwappen betritt.

Danach wenden wir uns dem Alten Peter am Rindermarkt zu, der ältesten Pfarrkirche in München aus dem 13. Jahrhundert. Der Turm des Alten Peter besitzt eine Aussichtsplattform, die eine der schönsten Aussichten über München gewährt. Bei schönem Wetter kann man hier bis zum Olympiazentrum und bei Föhn auch bis zu den Alpen sehen. Von hier genießt man auch eine einzigartige Aussicht auf die Frauenkirche oder die Theatinerkirche, die wir später noch besuchen werden. Von der Kirche St. Peter sind es nur ein paar Schritte bis zum Viktualienmarkt, der 1807 hier entstand und ein echter Lebensmittelmarkt mit seinem typisch Münchner Flair geblieben ist. Köche der gehobenen Restaurants in den Luxushotels von München kaufen hier ihre Gewürze und Waren ein. Sehr beliebt ist auch der Biergarten auf dem Viktualienmarkt oder die Fischhändler und Restaurants rund um den Viktualienmarkt.

Wir verlassen den Viktualienmarkt wieder in Richtung Tal und laufen zurück zum Marienhof hinter dem Neuen Rathaus. Dort besteht Gelegenheit zur Besichtigung oder zum Einkaufen besonderer Köstlichkeiten aus dem Hause Dallmayr. Danach geht es weiter über den Marienhof zur

Frauenkirche

Die Frauenkirche ist die größte gotische Hallenkirche in Süddeutschland, die von 1468 bis 1488 erbaut wurde. Im Inneren der Frauenkirche sollte man die Chorfiguren von Erasmus Grasser und das Kaisergrab von Ludwig IV. nicht versäumen. Danach ist der kulturelle Teil unseres Spaziergangs rund um den Marienplatz beendet und das

Shopping Erlebnis

auf der Neuhauser Strasse kann beginnen. Die Münchner Fußgängerzone erstreckt sich auf der Kaufingerstrasse und Neuhauser Strasse vom Marienplatz bis zum Karlsplatz (Stachus). Hier befinden sich alle europaweit bekannten Marken und viele Kaufhäuser.

Kunst im Museumsviertel – 3 Pinakotheken

Das Museumsviertel in München bietet inzwischen in 4 Museen Kunstwerke aus dem 15. Jahrhundert bis zur modernen Gegenwart, verteilt auf die Alte Pinakothek, Neue Pinakothek, Pinakothek der Moderne und Brandhorst Sammlung. Die Alte Pinakothek wurde 1836 noch von Ludwig I. gegründet und umfasst Sammlungen der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige. Auch Kunstwerke aus aufgelösten Kirchen und Klöster sind dabei. Besondere Bedeutung haben die Gemälde der Dürer Sammlung und der Rubens Sammlung. Außerdem sollte man die Alexanderschlacht von Albrecht Altdorfer, die Beweinung Christi von Sandro Botticelli, das Portrait des Kaiser Karl V. von Tizian und die Entkleidung Christi von El Greco unbedingt anschauen.

Die Neue Pinakothek wurde ebenfalls von Ludwig I. 1853 mit Kunstwerken aus der königlichen Sammlung gegründet, ist aber 1944 während des II. Weltkrieg zerstört worden. Im Neubau der Neuen Pinakothek aus dem Jahr 1981 befinden sich vor allem Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert, die insgesamt zu der bedeutendsten Sammlung auf der Welt gehört. Dem Besucher werden herausragende Werke europäischer Malerei und Skulpturen angeboten, darunter Vertreter des deutschen und französischen Impressionismus, aber auch Ausstellungsstücke des Symbolismus und aus der Biedermeier Zeit. Vor allem die Werke von Caspar David Friedrich und Hans von Marées sind in der Neuen Pinakothek einzigartig.

Die Pinakothek der Moderne entstand 2002 nach den Plänen des Architekten Stephan Braunfels und enthält vor allem Kunst des 20. und 21. Jahrhundert. Die Pinakothek der Moderne enthält die Sammlung Klassische Moderne mit Werken von Kirchner, Nolde, Picasso, Klee und Beckmann. Die Sammlung „Kunst der Gegenwart“ zeigt vor allem Kunstwerke ab 1960, darunter vor allem Werke von Beuys, Baselitz, Warhol und Twombly. Sehr reichhaltig ist auch die Grafik Sammlung, die u.a. Werke der Altmeister Rembrandt und Cezanne und Grafiken von Baselitz und Wols enthält. Im Erdgeschoss der Pinakothek der Moderne befindet sich zudem die Architektur Sammlung, die in Wechselausstellungen etwa 350.000 Zeichnungen, 100.000 Fotografien und 500 Modelle aus der Architektur präsentiert. Im Untergeschoss werden im Rahmen der Design Sammlung etwa 60.000 moderne Gebrauchsgegenstände ausgestellt.

Olympische Gefühle am Olympiapark

Der Olympiapark ist am besten mit der U3 in Richtung Olympiazentrum zu erreichen. Das Gelände rund um den 290 Meter hohen Olympiaturm ist anlässlich der Olympischen Spiele 1972 in München entstanden. Einen ersten Überblick über das Olympiazentrum erhält man am besten auch auf der Aussichtsplattform des Olympiaturms, der mit einem Schnellaufzug leicht und zügig erklommen werden kann. Von hier oben kann man direkt in das Olympiastadion hineinschauen, das wie die Olympiahalle und die Schwimmhalle von einem transparenten Zeltdach überspannt wird. Bis heute gilt die transparente Hülle des Olympiaparks der Architekten Behnisch & Partner als architektonisches Meisterwerk. Die Olympia-Schwimmhalle wird heute noch als Schwimmbad benutzt und gehört nach wie vor zu den größten Schwimmhallen in Europa. Im August finden auf dem Gelände des Olympiaparks einige Musik-Festivals statt, vor allem der Theatron Musiksommer am Olympiasee. Die Attraktivität des Olympiaparks wurde auch durch den Neubau des Aquariums „Sea Life“ nochmals deutlich gesteigert, wo Besucher auf knapp 2.200 qm die Unterwasserwelt von der Isar bis in die Tiefen des tropischen Ozean mit mehr als 10.000 Tiere aus 150 Arten bestauen können. Nach dem Besuch des Olympiaparks lohnt sich auf jeden Fall auch ein Abstecher in das moderne

BMW Museum

Im BMW Museum wird die Geschichte des bayerischen Unternehmens BMW in den letzten knapp 100 Jahren dargestellt. Die futuristische Architektur des BMW Museums ist schon von außen ein echter Hingucker und bietet eine Menge Motoren, Turbinen, Flugzeuge, Motorräder und Fahrräder aus der bayerischen Design- und Motorenschmiede. Das Museum schaut jedoch nicht nur zurück in die Vergangenheit, sondern regt den Besucher mit Prognosen und Ideen zum Nachdenken über die Zukunft an.

Münchner Residenz

Die Münchner Residenz war bis 1918 der Wohn- und Regierungssitz der Wittelsbacher in München. Einzigartig ist das Antiquarium, das Herzog Albrecht V. von 1568 bis 1571 errichten lies. Das 69 Meter lange Gewölbe wird von allegorischen Fresken, Malereien und Ansichten bayerischer Landschaften geziert. Die Schatzkammer der Residenz aus dem 16. Jahrhundert umfasst Goldschmiedearbeiten, Porzellan und die Kronjuwelen der Wittelsbacher. In einem Seitentrakt der Residenz befindet sich das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst, das 1970 eröffnet wurde. Sehenswert ist auch die Staatliche Münzsammlung mit der weltweit größten Münzsammlung. Abwechslung und Erholung bietet der Hofgarten, der schon 1613 angelegt wurde und in der Mitte einen Pavillon von Heinrich Schön enthält, der 1615 errichtet wurde. An der östlichen Seite des Hofgarten befindet sich die Bayerische Staatskanzlei.

Deutsches Museum an der Isar

Das Deutsche Museum an der Isar ist das größte und älteste Museum der Welt und enthält jeden denkbaren Aspekt aus der naturwissenschaftlichen und technischen Entwicklung. Das Besondere am Deutschen Museum sind die unzähligen Möglichkeiten zum Erleben der Ausstellung dank Vorführungen und interaktiven Medien. Nur im Deutschen Museum in München kann man an einem Ort und in einem Museum so viele einzigartige Exponate sehen, wie z.B. das erste deutsche U-Boot, die erste Lokomotive aus 1879 oder den ersten Benz von 1886. Besonders beliebt bei Jung und Alt ist die Abteilung Luft- und Raumfahrt, wo viele Pinonierflugzeuge ausgestellt sind, z.B. der Standard-Typ-A der Gebrüder Wright. Doch beim Besuch des Deutschen Museum ist ein Tag schnell vorbei. Daher sollte man hier unbedingt einen ganzen Tag einplanen.

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