Mit Kneipp Erkältung natürlich vorbeugen

Es gibt eine Menge Alternativen, um einer Erkältung oder Grippe mit natürlichen Mitteln vorzubeugen, von denen einige vom bayerischen Pfarrer und Hydrotherapeut Sebastian Kneipp stammen.

Erkältung natürlich vorbeugen

Gerade im Winter herrscht in Bayern ein nass-kaltes Wetter, das die Gefahr einer Erkältung deutlich erhöht. Auch die Opfer einer Grippe erhöhen sich in dieser Zeit regelmäßig und infolgedessen steigt im Winter auch die Gefahr einer Ansteckung. Wer sich nicht gleich gegen die Grippe impfen lassen will, sollte sich zumindest den bayerischen Pfarrer und Hydrotherapeut Sebastian Kneipp aus dem Kurort Bad Wörishofen als Vorbild nehmen. Pfarrer Kneipp wusste schon vor rund 120 Jahren, worauf es bei der Stärkung des Immunsystems ankommt. Es gibt viele Menschen, die auf die alten Weisheiten des berühmten „Wasserdoktors“ sogar schwören.

„Die Lehren des Pfarrer Kneipp sind aktuell wie eh und je!“

sagt auch die Münchner Schauspielerin und erfolgreiche Autorin Michaela Merten, bekannt aus ihrer Rolle in „Katrin ist die Beste“. Bei ihren Büchern über Gesundheit und Heilkunde stützt sich Merten auf die Inhalte der Kneipplehren aus Bad Wörishofen.

Hier sind 10 Tipps von Michaela Merten, um sich effektiv und richtig auf den Winter vorzubereiten:

  1. Eine positive Lebenseinstellung schüttet Glückshormone aus. Daher sollte man jeden Tag mit einem Lächeln beginnen, auch wenn einem mal nicht danach ist.
  2. Sauerstoffzufuhr ist wichtig für das Immunsystem. Morgens ein paar einfache Dehnungsübungen vor dem offenen Fenster, ein kleiner Spaziergang im Freien bringt den Kreislauf in Schwung. Kneipp empfahl „Barfuss gehen im Morgentau“, je länger desto besser.
  3. Morgens Wechselduschen an den Beinen zwischen warm und kalt einbauen und stets mit einem kalten Guss abschließen.
  4. Das Schreiten durch eiskaltes Wasser  in der Badewanne im berühmten „Storchengang“ stärkt Herz und Kreislauf.
  5. Ein wechselwarmes Armbad mit 2 Waschbecken oder Waschwannen jeweils mit warmem (etwa 36 bis 38 Grad) und mit kaltem Wasser (etwa 12 bis 18 Grad) fördert die Durchblutung. Dazu legt man die Arme bis zur Mitte des Oberarms abwechselnd ins warme und kalte Wasser (maximal 10 Sekunden)
  6. Im Winter ist eine vollwertige Ernährung mit Vollkornbrot, Nüssen und wertvollen essentiellen Fettsäuren sowie Kräutertee wichtig. Auch im Winter gilt: mindestens 2 Liter Wasser pro Tag trinken.
  7. Fettes, schweres Fleisch, Alkohol sowie übermäßig viele Süßigkeiten vermeiden.
  8. Dem Körper ausreichende Pausen entsprechend dem Bio-Rhythmus gönnen. Ein entspannendes Wellness Wochenende kann manchmal Wunder bewirken, zum Beispiel in Bad Wörishofen.
  9. Während der Nacht für ausreichend Sauerstoff sorgen und möglichst mit gekipptem Fenster schlafen.
  10. Negative und belastende Gedanken und Gespräche vermeiden, indem man sich mit lieben und positiven Menschen umgibt.

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