Kräuter gegen Erkältung

Es gibt ja den Spruch “Eine Erkältung dauert ohne Medikamente 7 Tage und mit Medikamenten 1 Woche”, aber es gibt schon einige Kräuter gegen Erkältung, die diese Weisheit entkräften.

Kräuter gegen Erkältung

Wenn morgens der Kaffee und abends das Bier wieder schmecken, befindet man sich nach einer Erkältung wieder auf dem Weg der Besserung, um nicht zu sagen, es ist geschafft. Schon seit sehr langer Zeit gehe ich nicht mehr zum Arzt wegen einer Erkältung, weil es in der Tat keinen Unterschied macht. Dennoch muss man die Weisheit im Eingang etwas ergänzen, weil man eine Erkältung mit Hilfe pflanzlicher Mittel bzw. bestimmter Kräuter sehr wohl etwas verkürzen und in seinen Auswirkungen abmildern kann. Da ich es fast jedes Jahr schaffe, mich einmal zu erkälten, habe ich das Vorgehen schon häufiger erprobt. Dieses Mal konnte ich meine Erkältung in fast 5 Tagen auskurieren und sie ist sogar sehr milde verlaufen, ohne Einnahme irgendwelcher Medikamente, die in der Werbung tagtäglich angepriesen werden.

Eine Erkältung kündigt sich bei mir in der Regel durch ein leichtes Kratzen im Hals an. Sobald das der Fall ist, nehme ich Echinacea, das die Abwehrkräfte insgesamt stärkt. Echinacea ist auch bekannt als Sonnenhut oder Igelkopf und kommt ursprünglich aus Nordamerika, wo sie bis zu 1,40 Meter hoch wird. Die Pflanzen besitzen aufrechte Stängel mit Laubblättern. Die köpfchenförmigen Blütenstände stehen einzeln auf relativ langen Stielen mit Spreublättern und Zungenblüten, die in den Farben gelb, weiß, purpurn oder rosa auftreten. Schon die Indianer in Nordamerika nutzten Echinacea als Heilpflanze gegen Husten, Halsschmerzen und Mandelentzündung. Heute wird Echinacea als Saft oder als Tee oder in Tropfen eingenommen. Eine gute Wirksamkeit des Purpur-Sonnenhut wurde auch wissenschaftlich nachgewiesen. Ich habe auch schon gelesen, dass man bei beginnender Erkältung ein heißes Vollbad mit Kiefern oder Eukalyptus nehmen soll. Das war bei mir jedoch immer kontraproduktiv, weil ich mich nach so einem Bad ziemlich erschöpft fühlte. Neulich habe ich auch gelesen, dass ein Zusammenhang zwischen einer Erkältung und einem Mangel an Vitamin D besteht, das vor allem durch Sonnenlicht in der Haut gebildet wird. Ich habe aber noch nicht getestet, ob die Einnahme von Vitamin D etwas bringt.

Dieses Jahr beschränkte sich meine Erkältung nur auf Schnupfen, bei dem ich mit Kamille gute Erfahrungen gemacht habe. Das Schlimme beim Schnupfen ist für mich immer die Nacht, weil man mit verstopfter Nase schwer einschläft. In der schlimmsten Phase der Erkältung mache ich mir abends eine Schüssel heißes Wasser, gebe Kamilleblüten hinein und inhaliere den Dampf etwa 20 bis 30 Minuten mit einem Handtuch über dem Kopf. Mit Eukalyptus und Menthol habe ich es auch schon versucht, war aber nicht ganz so effektiv. Da Kamille in manchen Ländern auch als Schlaftee bzw. Beruhigungsmittel verwendet wird, hilft es mir etwas beim Einschlafen.

Dieses Jahr habe ich auch noch einen Kräutermix aus China gegen Erkältungen benutzt, den wir uns im letzten Jahr aus China mitgenommen haben. Bei der Pflanzenheilkunde sind uns die Chinesen deutlich voraus, die Hunderte von Einzeldrogen kennen. Auch gegen Heuschnupfen therapiere ich mich seit etlichen Jahren sehr erfolgreich mit Kräutern aus China. Das ist dann ein Häufchen Körner oder Kräuter, die man ins Glas gibt, mit heißem Wasser übergießt und trinkt. Schmeckt nicht ganz so lecker, wirkt aber vorzüglich. Wer mal nach China reist, sollte unbedingt mal eine chinesische Apotheke besuchen. Dort gibt es extra Leute, die den ganzen Tag irgendwelche Kräuter und Stoffe zusammen mixen und verkaufen. Man weiß nicht, was drin ist, aber es wirkt ungemein gut.

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